Foto: oneView 04/2016, Alsterspree Verlag GmbH

Gärten im Himmel

Oder: Warum in Singapur eine Biene auch mal im 25. Stock sticht

Singapur: Vertikale tropische Grünflächen unterbrechen das gewohnte monolithische Erscheinungsbild einiger der gigantischen Wohn- und Hotelbauten in der asiatischen Millionenmetropole. Leicht entsteht der Eindruck, als wären die Bauten vom Urwald zurückerobert worden. Doch diese architek-tonische Besonderheit hat auch praktische Gründe. In Singapur herrschen 365 Tage im Jahr tropische 30 Grad oder mehr. Da wirken die Grünflächen wie Oasen der Erfrischung und Erholung. Sie helfen bei der Durchlüftung und reduzieren den Einsatz von Klimaanlagen.

High Density Highrise ist der Trend der Megacitys

Die Architekten zahlreicher solcher grünen Wunderwerke in asiatischen Megacitys sind die Mitglieder des Teams von WOHA um die beiden Gründer Wong Mun Summ und Richard Hassel. 1994 gegründet, ist das in Singapur beheimatete Architektenteam mittlerweile weltbekannt für seine nachhaltige grüne Architektur. „Unser Ziel ist es, hochverdichtetes Bauen menschlich zu gestalten“, betont die deutsche Architektin Shirin Taraz, die seit 2005 in Singapur lebt und bei WOHA arbeitet. Seitdem ist der Stadtstaat mit einer Gesamtfläche von Hamburg von 3,5 Millionen auf 5 Millionen Einwohner gewachsen. Da ist Platz teuer und das „hochverdichtete Bauen“ – „High Density Highrise“ – das wichtigste städtebauliche Thema überhaupt. Das betrifft auch andere Megacitys vor allem in Asien. „Erstmals leben in Asien mehr Menschen in Städten als auf dem Land. So gilt es für uns, eine tropische Hochhaustypologie zu entwickeln, die dem Menschen gerecht wird. Wir möchten den menschlichen Maßstab in die Hochhausarchitektur einführen“, erläutert Taraz einen wesentlichen Aspekt der WOHA-Philosophie.

Beeindruckende Architektur in Singapur

Sky Gardens

Die „Himmelsgärten“ des Park Royal Hotel in Singapur sind nicht nur ein optisches Highlight, sie sorgen zudem für eine gute Durchlüftung des Gebäudes.

Horizontale Bewegungsflächen

Lange hat man sich an den monolithischen Hochhausbauten Nordamerikas orientiert, ohne die besonderen klimatischen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Das Bauen im hochverdichteten Stadtraum war immer vertikal ausgerichtet. „Bei einem unserer Hotels in Singapur haben wir zum Beispiel in jedem vierten Stockwerk eine horizontale Bewegungsfläche, eine Gemeinschaftsfläche, geschaffen“, erläutert Architektin Taraz. Die Sky Gardens des Park Royal Hotels mit einer Gesamtfläche von 15.000 Quadratmetern ermöglichen Begegnung und Erholung und sorgen für ständige Durchlüftung des Gebäudes. „Wir nennen das im Fachjargon Clubsandwich-Häuser, um den Gedanken greifbar zu machen“, beschreibt Taraz die Idee.

Man folgt damit dem Trend zum Biophilic Design.

Grüne Architektur auch für öffentlichen Wohnungsbau

Diese aufwendige nachhaltige Architektur ist dabei nicht ausschließlich den Investoren und Bauherren mit großem Geldbeutel vorbehalten. Den Bau horizontaler Freiflächen verwirklichten die WOHAs auch im Zuge des staatlichen Wohnungsbaus in Singapur. Das Projekt „Dawson“ mit 960 Wohnungen in drei miteinander verbundenen Türmen ist ein weiteres Beispiel für einen Paradigmenwandel in der Hochhausarchitektur. Auch hier sind vertikale Begegnungsflächen entstanden, deren Bepflanzung im Vordergrund steht. Man folgt damit dem Trend zum Biophilic Design, einer innovativen Art, die Orte, an denen wir leben, arbeiten und lernen, natürlich zu gestalten. Diese Philosophie folgt dem Gedanken, dass unser Städtebau uns viel zu lange von der Natur entfremdet hat. Es gilt, sich wieder mit ihr zu verbinden, um die angestrebte Nachhaltigkeit auch im Städtebau zu verwirklichen. „Die Beschwerde einer Mieterin, sie sei im 25. Stock von einer Biene gestochen worden, haben wir so fast als Kompliment für unsere Architektur verstanden“, erzählt Architektin Taraz mit einem Augenzwinkern. Grüne urbane Architektur geht auch in Europa und auch in Deutschland, auch wenn es dort noch keine Megacitys gibt. „Projektentwickler und Architekten sollten bei der Planung hochverdichteter Gebäude ganz grundsätzlich dreidimensional denken, um das Ganze wieder menschlicher und im Einklang mit der Natur zu gestalten.“

Grüne Architektur auch für öffentlichen Wohnungsbau

Diese aufwendige nachhaltige Architektur ist dabei nicht ausschließlich den Investoren und Bauherren mit großem Geldbeutel vorbehalten. Den Bau horizontaler Freiflächen verwirklichten die WOHAs auch im Zuge des staatlichen Wohnungsbaus in Singapur. Das Projekt „Dawson“ mit 960 Wohnungen in drei miteinander verbundenen Türmen ist ein weiteres Beispiel für einen Paradigmenwandel in der Hochhausarchitektur. Auch hier sind vertikale Begegnungsflächen entstanden, deren Bepflanzung im Vordergrund steht. Man folgt damit dem Trend zum Biophilic Design, einer innovativen Art, die Orte, an denen wir leben, arbeiten und lernen, natürlich zu gestalten. Diese Philosophie folgt dem Gedanken, dass unser Städtebau uns viel zu lange von der Natur entfremdet hat. Es gilt, sich wieder mit ihr zu verbinden, um die angestrebte Nachhaltigkeit auch im Städtebau zu verwirklichen. „Die Beschwerde einer Mieterin, sie sei im 25. Stock von einer Biene gestochen worden, haben wir so fast als Kompliment für unsere Architektur verstanden“, erzählt Architektin Taraz mit einem Augenzwinkern. Grüne urbane Architektur geht auch in Europa und auch in Deutschland, auch wenn es dort noch keine Megacitys gibt. „Projektentwickler und Architekten sollten bei der Planung hochverdichteter Gebäude ganz grundsätzlich dreidimensional denken, um das Ganze wieder menschlicher und im Einklang mit der Natur zu gestalten.“

Grüne Architektur auch für öffentlichen Wohnungsbau

Diese aufwendige nachhaltige Architektur ist dabei nicht ausschließlich den Investoren und Bauherren mit großem Geldbeutel vorbehalten. Den Bau horizontaler Freiflächen verwirklichten die WOHAs auch im Zuge des staatlichen Wohnungsbaus in Singapur. Das Projekt „Dawson“ mit 960 Wohnungen in drei miteinander verbundenen Türmen ist ein weiteres Beispiel für einen Paradigmenwandel in der Hochhausarchitektur. Auch hier sind vertikale Begegnungsflächen entstanden, deren Bepflanzung im Vordergrund steht. Man folgt damit dem Trend zum Biophilic Design, einer innovativen Art, die Orte, an denen wir leben, arbeiten und lernen, natürlich zu gestalten. Diese Philosophie folgt dem Gedanken, dass unser Städtebau uns viel zu lange von der Natur entfremdet hat. Es gilt, sich wieder mit ihr zu verbinden, um die angestrebte Nachhaltigkeit auch im Städtebau zu verwirklichen. „Die Beschwerde einer Mieterin, sie sei im 25. Stock von einer Biene gestochen worden, haben wir so fast als Kompliment für unsere Architektur verstanden“, erzählt Architektin Taraz mit einem Augenzwinkern. Grüne urbane Architektur geht auch in Europa und auch in Deutschland, auch wenn es dort noch keine Megacitys gibt. „Projektentwickler und Architekten sollten bei der Planung hochverdichteter Gebäude ganz grundsätzlich dreidimensional denken, um das Ganze wieder menschlicher und im Einklang mit der Natur zu gestalten.“

Grüne Architektur auch für öffentlichen Wohnungsbau

Diese aufwendige nachhaltige Architektur ist dabei nicht ausschließlich den Investoren und Bauherren mit großem Geldbeutel vorbehalten. Den Bau horizontaler Freiflächen verwirklichten die WOHAs auch im Zuge des staatlichen Wohnungsbaus in Singapur. Das Projekt „Dawson“ mit 960 Wohnungen in drei miteinander verbundenen Türmen ist ein weiteres Beispiel für einen Paradigmenwandel in der Hochhausarchitektur. Auch hier sind vertikale Begegnungsflächen entstanden, deren Bepflanzung im Vordergrund steht. Man folgt damit dem Trend zum Biophilic Design, einer innovativen Art, die Orte, an denen wir leben, arbeiten und lernen, natürlich zu gestalten. Diese Philosophie folgt dem Gedanken, dass unser Städtebau uns viel zu lange von der Natur entfremdet hat. Es gilt, sich wieder mit ihr zu verbinden, um die angestrebte Nachhaltigkeit auch im Städtebau zu verwirklichen. „Die Beschwerde einer Mieterin, sie sei im 25. Stock von einer Biene gestochen worden, haben wir so fast als Kompliment für unsere Architektur verstanden“, erzählt Architektin Taraz mit einem Augenzwinkern. Grüne urbane Architektur geht auch in Europa und auch in Deutschland, auch wenn es dort noch keine Megacitys gibt. „Projektentwickler und Architekten sollten bei der Planung hochverdichteter Gebäude ganz grundsätzlich dreidimensional denken, um das Ganze wieder menschlicher und im Einklang mit der Natur zu gestalten.“

Gründer des Architekturbüros WOHA

Kreativ und pragmatisch

Richard Hassel und Wong Mun Summ sind die Gründer des Architekturbüros WOHA, das heute weltweit bekannt ist.

Foto: oneView 02/2016, Alsterspree Verlag GmbH

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